Kyndryls im Wald: 90.000 Bäume für das Klima

Ein einzelner Baum macht noch keinen Wald. Wie sieht es aber mit 90.000 Bäumen aus? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kyndryl schaffen bleibende Werte – im Business, aber auch mit dem Spaten in der Hand. Um zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit ganz konkret etwas beizutragen, pflanzen die „Kyndryls“ Bäume: Und zwar einen Baum für jeden Mitarbeiter. Generell haben Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber dem Klima in dem noch jungen Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert, und Kyndryl erarbeitet zu diesen Themen konkrete Richtlinien, um hohe Standards in diesen Bereichen zu setzen und diese zu erfüllen.

Kyndryl übernimmt Verantwortung

Beim Bäume-Projekt arbeitet Kyndryl mit der Life Terra Foundation und One Tree Planted zusammen. Diese beiden Organisationen haben das Ziel, durch Wiederaufforstung den weltweiten Klima-Herausforderungen aktiv zu begegnen –und Kyndryl möchte bei diesem Ziel aktiv unterstützen. Ein einzelner Baum macht vielleicht noch keinen Wald –aber jeder Baum trägt einen wichtigen kleinen Teil bei. Und je mehr die knapp 90.000 Bäume, die nun weltweit gepflanzt werden, wachsen, desto größer werden auch die positiven Auswirkungen dieses Projekts.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kyndryl unterstützen aktiv bei der Wiederaufforstung

1.000 Bäume werden für die deutschen Mitarbeiter von Kyndryl insgesamt im Erbacher Wald gepflanzt. Und dies hat nicht nur Symbolcharakter, sondern der Ort wurde nach ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt: An dieser Stelle wurden viele Fichten durch den Borkenkäfer zerstört. Hier werden auch nicht irgendwelche Bäume gepflanzt, sondern ganz bewusst Buchen. Diese Bäume werden bis zu 250 Jahre alt und binden somit CO2 besonders langfristig und nachhaltig und versorgen ca. 10 Menschen pro Tag mit Sauerstoff.

Knydryl macht den ersten Spatenstich

Die Spatenstiche sind gemacht: Am 18. November kamen Vertreter von Kyndryl und der Life Terra Foundation im Erbacher Wald zusammen und starteten mit einem Spatenstich die langfristig angelegte Aktion. Die erstenBäume wurden unter der Aufsicht von Forstamtsleiter Jost Arnold gepflanzt. Sven Kallen, Gründer der Life Terra Foundation, ist zu diesem besonderen Anlass extra aus den Niederlanden angereist. Markus Koerner, Präsident von Kyndryl Deutschland, erläuterte in einer Ansprache, wie wichtig dieser Beitrag zur Nachhaltigkeit für ihn persönlich und das ganze Unternehmen sei. Und er zog einen sehr passenden Vergleich zwischen der von Kyndryl gestellten unternehmenskritischen Infrastruktur für Partner rund um den Globus und dem Wald als überlebenskritische Infrastruktur für die Welt. Unternehmen haben eine Verantwortung gegenüber der Welt und den kommenden Generationen, und Knydryl sei sich dieser vollständig bewusst, erläuterte Markus Koerner.

Und die Mitarbeiter von Kyndryl erfuhren einiges über Wälder und Aufforstung. Es gibt definitiv auch in Zukunft einen hohen Bedarf an Aufforstungsprogrammen in ganz Deutschland. Kyndryls besonderer Dank gilt Forstamtsleiter Jost Arnold und seinen Kollegen, natürlich auch den Teammitgliedern von der Life Terra Foundation und One Tree Planted. Und je mehr Unternehmen sich an solchen wertvollen Aktionen beteiligen, desto mehr gilt: Viele einzelne Bäume machen einen Unterschied.

Kurz kommentiert: BMW-Deal zeigt neue Möglichkeiten von Kyndryl auf

Kyndryl hat am Montag bekannt gegeben, dass das Unternehmen basierend auf NetApp-Technologie die Enterprise-Storage-Infrastruktur für BMW implementieren und betreiben wird. Die Ankündigung ist unter ganz verschiedenen Aspekten relevant, technologisch und beispielhaft für die neuen Freiheiten von Kyndryl.

Moderne Storage-as-a-Service-Lösung in der Cloud

Managed Storage-as-a-Service ist das zeitgemäße Konzept, um Speichermanagement heutzutage in den Griff zu bekommen, denn laut IDC wächst die weltweite Datenmenge bis zum Jahr 2024 auf 143 ZB an. Ein unvorstellbare Datenmenge. Diese Daten sollten nicht nur sicher gespeichert werden. Eine entsprechende Speicherinfrastruktur in der Cloud, die dann auch noch durch einen erfahrenen Dienstleister betrieben wird, ermöglicht es, das eigene Speichermanagement nach Bedarf nach oben (oder auch nach unten) zu skalieren und vor allem Daten weltweit immer an der Stelle zur Verfügung zu haben, wo sie im Geschäft oder für den Kunden benötigt werden. Eine derartige Lösung ist also zeitgemäß und wird von vielen Unternehmen benötigt.

Freie Wahl der Technologiepartner im Sinne des Kunden

Bei BMW arbeitet Kyndryl in Sachen Enterprise Storage mit NetApp als Partner zusammen. Dies zeigt neue Freiheit, neue Flexibilität in der Auswahl möglicher Partner und Technologien. Kyndryl kann Kunden jetzt die beste technologische Lösung empfehlen und ist keinem Druck ausgesetzt, eigene Software- oder Hardware-Produkte zu „verbauen“. Solche eigenen Produkte hat Kyndryl ganz einfach nicht mehr.

Präferenzen und bestehende Installationen der Kunden unterstützen

Aber man kann auch auf Präferenzen oder bestehende Installationen der Kunden reagieren und die entsprechenden Lösungen und Infrastrukturen sicher und stabil weltweit betreiben, also sich auf die eigenen Stärken im Betrieb fokussieren und diese ausspielen. Beide Szenarien eröffnen Kyndryl höhere Handlungsfreiheit und versprechen einen möglichen breiteren Zugang zu Kunden, wie auch Kyndryl Deutschland-Chef Markus Koerner auf LinkedIn kommentiert.

Enterprise Storage-Lösungen in viel höherem Maße replizieren

Natürlich wird das Unternehmen versuchen, Lösungen zu replizieren, also auch bei anderen Kunden in möglichst ähnlichen Konfigurationen einzusetzen, um so entsprechende Skalierungseffekte für Kyndryl und die Kunden zu erreichen. Es muss nicht immer die hochgradig individualisierte und ganz spezifische Lösung für den individuellen Kunden sein.

All diese Facetten zeigen beispielhaft, wohin die Reise von Kyndryl gehen soll. Lesen Sie dazu auch den Beitrag von Markus Koerner, Präsident von Kyndryl Deutschland.

Stefan Pfeiffer
Stefan Pfeiffer

… arbeitet in Communications bei Kyndryl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 – Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die ihn leidenschaftlich bewegen.
Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

Ein Lob auf die Faulheit

Ich muss etwas gestehen. Ich neige zur Faulheit!  

Nicht immer und nicht überall, soviel sollte ich am Anfang klarstellen. Ich mache gerne Sport und auch bei meiner Arbeit, die ich wirklich liebe, hänge ich mich rein. Aber ich hasse manuelle und sich wiederholende Tätigkeiten, da fallen mir automatisch immer gleich die Augen zu. 

Meine erste steile These ist, dass ich in der IT nicht der Einzige bin, dem es so geht.  Und meine zweite These ist: Genau dieser Umstand hat der Entwicklung von Automatisierungstools einen großen Schub gegeben und wird das auch weiterhin tun. Während die erste These eher ein Bauchgefühl und Erfahrungswert aus vielen Gesprächen und Projekten ist, werde ich die zweite These gleich erläutern. 

Als ich vor über 20 Jahren in der IT angefangen habe, war es noch üblich, dass man neben Kundenprojekten auch zusätzlich “Betrieb macht”. So etwas wie DevOps, nur eben ProOps. Irgendwann habe ich entdeckt, dass das Ticket-System eine Mailschnittstelle hat, und man mit etwas Geschick (und viel Kaffee für das Security-Team) das System entsprechend füttern kann, um so viele Aufgaben zu automatisieren.  

Aber warum hat es erst in den letzten Jahren diesen Schub gegeben?  

  1. Weil viele Branchen unter einem gewaltigen Kostendruck stehen und sich digital neu aufstellen müssen, wenn sie auch in Zukunft noch auf dem Markt bestehen wollen. Laut einer Umfrage von IDC ist für 86% der befragten Unternehmen Automation mission-critical für ihre Transformations-Strategie.  (IDC InfoBrief, DevOps Agility Demand Advanced Management and Automation – March 2018) 
  1. Weil es zwar schon eine gefühlte Ewigkeit Script-Sprachen gibt, die auch exzessiv genutzt werden (Perl seit 1987, JavaScript seit 1995 und Python tatsächlich schon seit Anfang der 1990er), aber Frameworks auf Enterprise-Level erst seit einigen Jahren. Und genau diese sind notwendig für die Orchestrierung, damit alle Zahnräder ineinandergreifen. 
  1. Weil die meisten Applikationen oder Tools nicht über eine Schnittstelle von außen angesprochen werden konnten. Heute sind wir einen beträchtlichen Schritt weiter und sprechen bereits von Software-Defined Everything (SDx), also der Möglichkeit, abstrahierte Workloads unabhängig von der darunterliegenden Hardware nutzen zu können. Bei vielen Firmen ist diese Fähigkeit inzwischen Voraussetzung bei der Auswahl von Software.  

Zu den bekanntesten Frameworks gehört sicherlich Ansible Automation Plattform von RedHat, das seine Stärken in vielen kritischen Bereichen ausspielen kann, wie zum Beispiel bei Security & Compliance oder bei der Runbook und Event-Automatisierung. 

Wir bei Kyndryl setzen nicht nur stark auf Ansible, unser Community-Modell erlaubt es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch, vorhandene Skripte (sogenannte Playbooks) zu teilen oder auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse anzupassen. Damit wird es so einfach wie nie zuvor, mit unseren Kunden zusammen eine Automations-Roadmap zu erstellen, damit diese sich ganz auf ihr Business konzentrieren können.  

Was bedeutet das nun für meine oben aufgestellte These? 

Der IT-Betrieb wird sich stark wandeln und diese Entwicklung ist in vielen Firmen auch bereits in vollem Gange. Mitarbeiter werden sich nicht mehr um die Abarbeitung manueller Aufgaben kümmern müssen, sondern die Automation in alle Bereiche tragen und vorhandene Ineffizienzen aufspüren und weiter reduzieren. Zusätzlich werden durch die Automatisierung Kapazitäten frei für Aufgaben, die langfristigen Nutzen für das Business bringt. Die Arbeit wird insgesamt anspruchsvoller – und deshalb auch viel spannender und abwechslungsreicher.  Dann fallen mir und vielen anderen Kollegen in Zukunft bei der Arbeit auch nicht mehr die Augen zu!  

Stefan Mayer
Stefan Mayer

Stefan Mayer war über 20 Jahre in unterschiedlichen technischen nationalen und internationalen Positionen bei IBM Schweiz beschäftigt. Seit dem 1. Oktober 2021 ist er Chief Technology Officer und Mitglied des Leadership Teams bei Kyndryl Schweiz.

Kyndryl & Microsoft – Gemeinsame Expertise für gemeinsame Kunden

Kurz nach dem Börsengang von Kyndryl gibt es spannende Neuigkeiten: Das Unternehmen hat eine „globale strategische Partnerschaft“ mit Microsoft bekanntgegeben. In einem Gespräch mit Stefan Pfeiffer erläutert Klaus Stephan, Verantwortlicher für das Cloud-Geschäft von Kyndryl in Deutschland, wie die beiden Unternehmen ihre Expertise bei Cloud-Plattformen und IT-Infrastruktur-Services vereinen und welche Synergien dadurch für gemeinsame Kunden möglich sind. Im Fokus stehen dabei beispielsweise Anwendungen in den Bereichen Sicherheit, KI, Cloud-Migration, unternehmenskritische Workloads und Anwendungsmodernisierung. Und auch die Anwenderfreundlichkeit hat oberste Priorität: Nutzer werden diese Anwendungen nahtlos in ihre Umgebung integrieren können.  

Auch für den Aufbau der entsprechenden Kenntnisse bei den Kyndryls ist durch eine spezielle Microsoft-University gesorgt, auf der sich Kyndryl-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterbilden können. In einem Co-Creation-Lab werden gemeinsam wiederverwendbare Assets und Lösungen erarbeitet und entwickelt, die dann allen gemeinsamen Kunden zur Verfügung stehen. 

Die neue Partnerschaft zeigt beispielhaft, wie sich Kyndryl nun frei im Markt bewegt und mit Technologieführern zusammenarbeitet. Durch solche Partnerschaften lässt sich der Bedarf von Unternehmen an Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Umgebungen optimal adressieren, diese integrieren und für Kunden betreiben. So soll im Interesse der Kunden ein breites Ökosystem mit den besten Partnern und deren Lösungen entstehen, die den Ansprüchen der Kunden an eine moderne IT-Infrastruktur und die digitale Transformation gerecht wird – mit Kyndryl als weltweit agierendem Anbieter, der die Umgebungen betreiben kann.  

Mehr Entrepreneurship wagen 

Gerade im letzten Jahr hat sich die Art, wie wir alle zusammenarbeiten, grundlegend verändert. Absprachen mit Kollegen, Projektmanagement und Meetings mit Kunden – vieles ist (noch) virtueller geworden. Umso wichtiger ist es, dass Mitarbeiter von den Vorgesetzten unterstützt werden, und dass ihnen auch größere Freiräume – und auch mehr Verantwortung zugestanden werden. 

Ich hatte bis vor kurzem das Privileg, als Chief Architect für einen großen Kunden in Kanada zu arbeiten, und im Rahmen dieser Tätigkeit habe ich mich regelmäßig mit dem Leadership-Team zu Strategien und aktuellen Projekten ausgetauscht. In einer Kaffeepause hat mir ein Mitarbeiter des Kunden über das Betriebsklima bei seinem ehemaligen Arbeitgeber erzählt. Dieses war, gelinde gesagt, verbesserungswürdig. Der Vorgesetzte verlangte von den Service-Mitarbeitern, dass sie sich ganz genau an das vorgegebene «Runbook» halten, in dem alle Schritte für definierte Probleme genau aufgelistet waren.  

Das Leben ist aber weder ein Ponyhof, noch eine Liste von Runbooks, und es kann oft Unvorhergesehenes geschehen – deshalb hatten die Mitarbeiter Initiative und Eigenverantwortung übernommen, um ihrem Kunden den bestmöglichen Service zu liefern. Durch das Verhalten des Managers ist jedoch genau das passiert, was er eigentlich verhindern wollte: Die Mitarbeiter haben wieder stur nach den Regeln gearbeitet, die ungelösten Tickets häuften sich, die Service-Qualität und damit die Zufriedenheit des Kunden gingen dramatisch zurück.  

Die Kultur bei meinem Arbeitgeber IBM war dagegen von großem gegenseitigem Respekt und Offenheit geprägt, was mir und vielen anderen ein sehr produktives Arbeiten ermöglicht hat. 

Ein Team, das eigenverantwortlich und mit gegenseitigem Respekt zusammenarbeitet, liefert auch für die Kunden beste Ergebnisse.

Wir bei Kyndryl wollen noch einen Schritt weitergehen und noch mehr Entrepreneurship wagen. Ich bin überzeugt, dass wir alle davon profitieren werden:

  • Die Mitarbeiter, weil sie mehr Verantwortung haben und unternehmerisch arbeiten können 
  • HR, weil der «War for Talent» speziell in der IT immer dramatischere Züge annimmt und Eigenverantwortung gerade bei jungen Leuten weit oben auf der Liste der Kriterien steht 
  • Am meisten profitieren davon unsere Kunden, weil sie jemanden an ihrer Seite wissen, der ihre Herausforderungen kennt und ihre Probleme so behandelt, als wären es die eigenen 

In meiner neuen Rolle als CTO für Kyndryl Schweiz fördere und fordere ich diese neue Art des Arbeitens. Wir wollen in jeder Phase, sei es im Consulting, bei der Implementierung oder später im Betrieb als vertrauensvoller Partner an der Seite unserer Kunden stehen, als wären wir Teil seiner Firma. 

Stefan Mayer
Stefan Mayer

Stefan Mayer war über 20 Jahre in unterschiedlichen technischen nationalen und internationalen Positionen bei IBM Schweiz beschäftigt. Seit dem 1. Oktober 2021 ist er Chief Technology Officer und Mitglied des Leadership Teams bei Kyndryl Schweiz.

Kyndryl: Der erfolgreiche Beginn eines neuen Kapitels

Kyndryl ist in die Unabhängigkeit gestartet! Und das Ereignis wurde klangvoll untermalt: Kyndryl feierte seine Umwandlung in ein unabhängiges, börsennotiertes Unternehmen mit dem Läuten der Eröffnungsglocke an der New Yorker Börse. Kyndryl startet als der weltweit größte IT-Infrastrukturanbieter und verfolgt einen Ansatz, der die Bereiche Entwicklung, Sicherheit und IT-Betrieb umfassend integriert. Und zu diesem großen Ereignis werfen wir einen Blick in die aktuelle Berichterstattung. Was schreiben die Medien über das neue Unternehmen Kyndryl?

Das vormals integrierte Unternehmen geht mit beeindruckenden Zahlen ins Rennen. Weltweit kann der neue Big Player mit 90.000 Mitarbeitern, gut 19 Milliarden Dollar Jahresumsatz und einem langjährigen Kundennetzwerk aufwarten.

Das Handelsblatt schreibt dazu:

„IBM erfindet sich regelmäßig neu – doch das, was am heutigen Donnerstag ansteht, ist die wohl radikalste Veränderung in der 110-jährigen Unternehmensgeschichte: Vorstandschef Arvind Krishna spaltet den Konzern in zwei eigenständige Einheiten auf und bringt das Geschäft mit IT-Infrastrukturdienstleistungen unter dem kryptischen Namen Kyndryl an die Börse.“

Kyndryl wird seine Kunden mit umfassender Expertise in allen Bereichen von Beratungs- Implementierungs- und Managed Services unterstützen. Und hat ein großes Ökosystem zur Verfügung.

Golem.de  erläutert dies näher:

„So könne Kyndryl ohne IBM ein „viel größeres Ökosystem“ nutzen. Das Unternehmen arbeite beispielsweise mit Softwareherstellern wie VMWare und Netapp sowie den Cloud-Dienstleistern Amazon Web Services (AWS) und Microsoft zusammen, die mit IBM konkurrieren.“

Voller Fokus auf die Kundenzufriedenheit

Ein entscheidender Fokus von Kyndryl soll dabei auf der Kundenzufriedenheit liegen, wie Markus Koerner, Präsident von Kyndryl Deutschland, in einem Interview mit Computerwoche.de sagt:

„IBM ist eine Technologie-Firma, eine Hightech-Firma, wir sind ein People Business, bei uns geht es um die Kundenzufriedenheit.“

Und Marcus Koerner erläutert, warum ein “People Business” so große Vorteile für die Kunden bietet:

“It’s people business – das heißt Vertrauen zählt. Wir sind ein Startup mit 10.000 Jahren Erfahrung in Deutschland, alle meine Mitarbeiter haben im Schnitt 10 Jahre Erfahrung auf dem Buckel. Die Unterschrift unter einem Vertrag ist ja ein Vertrauensbeweis des Kunden uns gegenüber, und wir müssen in den nächsten fünf bis zehn Betriebsjahren beweisen, dass das Vertrauen gerechtfertigt war.”

Koerner ist davon überzeugt, dass das Unternehmen in Zukunft sehr erfolgreich sein wird: Als People Business ist Kyndryl mit seiner umfassenden Expertise Teil der Wertschöpfungskette der Kunden. Weitere entscheidende Erfolgsfaktoren sieht Koerner in zwei wichtigen Alleinstellungsmerkmalen von Kyndryl:

  • Kyndryl ist in 63 Ländern weltweit vertreten. Kaum ein Konkurrent kann so eine Präsenz vorweisen und einen vergleichbaren globalen IT-Standard anbieten. Marcus Koerner sagt:

„Das ist ein elementarer, aber wichtiger Wettbewerbsvorteil, denn häufig ist die IT die größte Barriere, ins Ausland zu gehen: Wie finde ich einen IT-Provider, der mir hilft, die IT in der gleichen Qualität überall nach gleichen Standards zu implementieren und auch zu betreiben? Das stellen wir sicher.“

  • Kyndryl besitzt ein sehr großes Kundennetzwerk. Durch diese Erfahrungen und Insights lassen sich auch mit Hilfe von Predictive Analytics Störungen noch besser vorhersagen lassen. Eine hohe Zahl von Kunden ermöglicht also auch eine höhere Kundenzufriedenheit.

Agiles Unternehmen und People Business

Und auch das Enablement der Mitarbeiter ist bei Kyndryl sehr wichtig: IT-Zoom hat ebenfalls mit Markus Koerner, Deutschland-Chef von Kyndryl, gesprochen. Marcus Koerner sagt im Interview:

„Wir sind ein agiles Unternehmen mit einer flachen Hierarchie. Die Qualität der Services, die wir erbringen, hängt sehr stark vom Mitarbeiter ab, der zum Beispiel für das Monitoring oder das Incident-Management verantwortlich ist. Es kommt immer auf sein Engagement an, auf seine Aufmerksamkeit und sein Know-how – und nicht nur auf die eingesetzten Tools. Und es kommt auf ein funktionierendes Team dahinter an, auf das unsere Expertinnen und Experten bei Bedarf zurückgreifen können.“

Ein weiteres Geheimnis des zukünftigen Erfolges ist somit laut Koerner, dass sich bei Kyndryl „alles um die Mitarbeiter dreht. Wir können nur dann erfolgreich sein, wenn unsere Mitarbeiter sich gut aufgehoben fühlen.“

Kyndryl startet also mit besten Voraussetzungen in die Zukunft.

Kyndryl: Startup mit über 10.000 Jahren IT-Erfahrung als Partner der deutschen Wirtschaft und Verwaltung

Heute ist ein besonderer Tag für Kyndryl: Seit dem gestrigen Abend ist das Unternehmen selbständig und unter dem Ticker-Symbol KD am New York Stock Exchange gelistet. Dies ist ein Meilenstein in der noch kurzen Geschichte von Kyndryl. Es ist unser Independence Day, um den Titel eines bekannten Films aufzugreifen.

Auch für mich persönlich ist der Tag besonders, denn nun werde ich die Kyndryl Deutschland GmbH mit über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Zukunft führen. Und für diese Zukunft haben wir uns viel vorgenommen. Als unabhängiges Unternehmen werden wir nun freier agieren, neue Allianzen und Partnerschaften eingehen, um so unseren Kunden die besten IT-Lösungen und -Services anzubieten, damit die sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren können, damit sie die notwendigen Transformationen angehen können.

Wir als Kyndryl stellen dazu sicher, dass die kritische Infrastruktur unserer Kunden hoch-zuverlässig, redundant, flexibel mit moderner Technologie betrieben wird. Wie wir gerade in der Pandemie gelernt haben, ist das ist sehr wichtig. Je nach Bedarf können unsere Kunden ihre IT-Kapazitäten nach oben oder nach unten fahren. Wenn weniger Flugzeuge abheben, braucht es weniger Kapazität. Wenn es Bearbeitungsspitzen zum Beispiel in der Lieferkette gibt, fahren wir IT-Services für unsere Kunden nach oben. Genau das hilft unseren Kunden, agil auf die Marktbedürfnisse zu reagieren. Unternehmen (und öffentliche Verwaltungen) müssen heute in der Lage sein, schnell auf Veränderungen in ihrem Geschäft zu reagieren und wir sind dafür der zuverlässige Partner.

Partner für kritische IT-Infrastruktur

Kritische Infrastruktur ist ein großer Begriff. Lassen Sie mich konkreter werden. Oft nicht nach außen sichtbar leisten wir einen essenziellen Beitrag, um die Systeme zu betreiben, die die Welt am Laufen zu halten. Flüge heben nicht ab, Züge fahren nicht und Geldautomaten funktionieren nicht, wenn wir nicht einen sicheren und stabilen IT-Betrieb gewährleisten.. Wir unterstützen Logistik und Lieferketten für wichtige Industrien, beispielsweise Automobilhersteller, Transportunternehmen aber auch Krankenhäuser. Das verstehen wir unter dem Betrieb kritischer Infrastruktur.

Wir wissen, dass wir in einem Wachstumsmarkt tätig sind. Durch unsere Unabhängigkeit wird sich unser Marktpotential von weltweit 240 Milliarden US$ vor dem Spin-off auf nunmehr 510 Milliarden US$ bis 2024 mehr als verdoppeln. Ab dem heutigen ersten Tag der Unabhängigkeit erschließen sich uns neue adressierbare Märkte in einer Höhe von 175 Milliarden US$.

Und die Thematik ist für jeden offensichtlich: Es fehlt den Unternehmen an Personal, an IT-Experten und die, die sie haben, sollten sie auf ihre digitale Transformation konzentrieren. Wir als Kyndryl können unsere Expertise für den Betrieb kritischer Infrastrukturen unseren deutschen Kunden zur Verfügung stellen und dabei auf unser globales Netzwerk von mehr als 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit zurückgreifen. Gerade für uns als Exportweltmeister Deutschland sind diese Fähigkeiten von Kyndryl wichtig. Beispielsweise unterstützen wir einen gerade gewonnen Kunden in 17 Ländern weltweit. Über solche Möglichkeiten und Angebote verfügen nur sehr wenige IT Services-Dienstleister.

Ein Startup mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen

Doch warum ist die gerade gewonnene Unabhängigkeit so wichtig? Durch das eigenständige Unternehmen Kyndryl haben wir jetzt mehr unternehmerische Freiheit und einen klaren Auftrag: unseren Kunden die besten Lösungen zu bieten. Dies unterstützen wir dadurch, dass wir unsere Entscheidungswege deutlich verkürzen und Management- und Entscheidungswege. Bei Kyndryl gibt es nur die Zentrale in New York und die Märkte.

Genau dieser Aspekt ist mir eine Herzensangelegenheit, die ich täglich von meinen Kolleginnen und Kollegen einfordere. Stellt den Kunden in den Mittelpunkt, übernehmt Verantwortung, entscheidet, agiert wie in einem Startup-Unternehmen, einem Startup mit flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungen. Das ist unsere Mission. Das ist notwendig, damit unsere Kunden erfolgreich sind.

Die gesamte Organisation ist darauf ausgerichtet. Und wir können wie schon erwähnt nun neue Partnerschaften und Allianzen mit Technologieprovidern und natürlich auch Anwendungsberatungsunternehmen schließen und leben. Damit unterstützen wir unsere Kunden anbieterunabhängig mit denjenigen Lösungen, welche für sie jeweils am besten passen.

Unsere Expertinnen und Experten sind unser Kapital

Deutschland ist einer unserer zehn Kernmärkte. Seit Jahren unterstützen wir die deutsche Industrie, nicht nur DAX Unternehmen, sondern auch den Mittelstand und Hidden Champions mit unseren Services. Unsere Kunden sind darauf angewiesen, dass ihre kritischen Infrastrukturen weltweit funktionieren. Unsere Services sind deshalb in mehr als 60 Ländern verfügbar. Hier in Deutschland unterhalten wir neun Lokationen mit über 1.000 Mitarbeitern – und wir stellen ein. Natürlich greifen wir auf die Hilfe unserer Kolleginnen und Kollegen in den Service Centern weltweit und in Europa zurück. Über 3.000 Mitarbeiter aus diesen Centern arbeiten für deutsche Kunden. Unser Kyndryl Team, unsere Expertinnen und Experten sind unser Kapital, das Herz von Kyndryl. Ja, wir sind ein Startup, aber ein Startup mit deutlich mehr als 10.000 Jahren Berufserfahrung allein in Deutschland. Die Kolleginnen und Kollegen sind hier mehr als 50 Jahre aktiv und wir sehen uns als wichtigen Bestandteil der deutschen Wirtschaft.

Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Heute am 5. November oder besser gestern Abend am 4. November gab es Grund zu feiern. Fordern Sie uns! Kommen Sie auf uns zu, sprechen Sie mit uns, lassen Sie uns gemeinsam die digitale Transformation Ihres Unternehmens und der deutschen Wirtschaft und Verwaltung voran bringen. Wir stehen Ihnen gerne als Sparring-Partner und IT-Dienstleister zur Seite. Packen wir es gemeinsam an.

Ihr Markus Koerner

Markus Koerner 
Markus Koerner 

Markus Koerner ist seit September 2021 Präsident von Kyndryl Deutschland.

Er war davor General Manager von IBM Global Technology Services in Deutschland, Österreich und der Schweiz und Mitglied der Geschäftsführung der IBM Deutschland. Markus Koerner hat fast zwei Jahrzehnte lang nachhaltige digitale Dienstleistungen für Kunden entwickelt und ist Experte für Technologielösungen in den verschiedenen Industrien mit deren wachsenden Bedürfnissen an die IT-Infrastruktur. Dabei verantwortete er die Integration neuester Technologien aus den IBM Forschungs- und Entwicklungslabors, um Kunden die Anwendung modernster IT-Lösungen zu ermöglichen.

Markus Koerner kam 2002 im Rahmen der Price Waterhouse Coopers Akquisition zur IBM und hatte mehrere Vertriebspositionen mit einem starken Fokus auf Banken und Versicherungen als auch Führungsrollen im Service-Geschäft und Europafunktionen der IBM inne. Er hält einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre.

Kyndryl-Quiz zum European Cyber Security Awareness Month: Welchen Schaden richten Cyber-Angriffe an?

Gerade hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seinen Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland 2021 vorgestellt. Der Präsident der Behörde, Arne Schönbohm, bezeichnet die Situation als „besorgniserregend“. Er weist auf „die rasante Entwicklung neuer und angepasster Angriffsmethoden, die massenhafte Ausnutzung schwerwiegender Software-Schwachstellen und die teilweise gravierenden Folgen, die erfolgreiche Cyber-Angriffe auslösen“ hin. Umso wichtiger ist es, dass die Sensibilität für die Thematik wächst und die gemeinsame Verantwortung wahrgenommen wird. Security und Resiliency muss (endlich) ernst genommen werden.

Das BSI hat deshalb dazu aufgerufen, beim European Cyber Security Month (ECSM) im Oktober 2021 mitzumachen. Cyber-Sicherheit soll in den Fokus von Bevölkerung, Unternehmen und Organisationen gerückt werden. Projekte, die IT-Sicherheit fördern, sollen sichtbar gemacht werden. Auch wir wollen diese Aktion fördern und haben deshalb dieses kleine Quiz erstellt.

Und wir geben konkrete Ratschläge, wie sich Unternehmen und öffentliche Verwaltung auf Bedrohungen einstellen sollten, um eine hohe Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und Sicherheit zu erzielen. Das Thema ist hochaktuell.

Janina Kugel in den Aufsichtsrat von Kyndryl gewählt

Kyndryl, die neue, unabhängige Aktiengesellschaft, die nach der Abspaltung des IBM-Geschäftsbereichs Managed Infrastructure Services entstehen wird, hat am 28. September das erste Board of Directors und die Wahl von Martin Schroeter als Kyndryl Board Chairman bekannt gegeben. In diesem Aufsichtsrat ist auch Janina Kugel vertreten, im deutschen Markt eine bekannte Managerin nicht nur aus ihrer Zeit bei Siemens.

Markus Koerner, designierter Geschäftsführer von Kyndryl Deutschland, kommentiert die Berufung wie folgt:

„Janina Kugel in den Aufsichtsrat von Kyndryl gewählt“ weiterlesen