Drei Beispiele zeigen: Unsere Unternehmens-IT ist sensibel und wir müssen handeln

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Reflexion, auch in Sachen Unternehmens-IT. Und obwohl ich bewusst beruflich eine Auszeit genommen habe, haben mich doch einige Ereignisse, Trends und Nachrichten beschäftigt. Im Dezember war es die durch Log4j verursachte Sicherheitslücke, die noch dramatische Folgen haben kann, denn wir wissen nicht, in welchen Systemen derzeit unbemerkt Trojaner schlummern. Die Bedrohung für die Unternehmens-IT durch Log4j und damit verbundene Erpressungsversuche sind also bei weitem nicht vorbei und Unternehmen sollten sich weiterhin die Ratschläge von Domink Bredel zu Herzen nehmen (und zur Sicherheit immer noch ein Backup vor dem 1. Dezember 2021 vorhalten).

An Log4j ist nicht Open Source schuld

Diese Lücke wurde auch benutzt, um gegen Open-Source-Lösungen zu argumentieren und denen das Gerüchle anzuheften, diese seien nicht so sicher. Dabei sollte man doch wissen: Es gab und gibt genug Sicherheitslücken in proprietärer, geschlossener Software. Ist der Code offen, können zumindest theoretisch mehr Entwickler hinein schauen und Fehler beseitigen. Klar wurde durch Log4j natürlich, dass auch Open-Source-Lösungen nicht fehlerfrei sind und auch nicht sein werden. Ist dann entsprechender Code weit verbreitet wie im Falle Log4j, kann es eben entsprechende Auswirkungen haben, die in der Regel hoffentlich nicht so dramatisch sein werden.

Dass Software-Fehler leider- ich muss es so schreiben – zum traurigen IT-Alltag und damit zu unserer aller Alltag gehören, hat dann einmal wieder der Fehler in Microsoft Exchange zum Jahreswechsel demonstriert. Y2K22-Bug stoppt Exchange-Mailzustellung: Antimalware-Engine stolpert über 2022, titelt heise online. Einige Versionen des Exchange-Servers (2016 und 2019) lieferten zu Beginn des Jahres die E-Mails nicht aus, da ein falsches Datumsformat im integrierten Schadsoftware-Scanner nicht verarbeitet werden konnte. Der Fehler ist behoben, jedoch haben manche Server noch Schluckauf und es wird eine Weile dauern, bis sie alle E-Mails verdaut, sprich verschickt haben werden. Einmal mehr ein Indiz dafür, dass Systeme anfällig sind und wir von ihnen abhängen.

Ausfall von AWS legt nicht nur Disney+ und Netflix lahm

Gar nicht so sehr auf dem Radar hatte ich den Ausfall der Amazon Web Services Anfang Dezember 2021, von dem viele Unternehmen an der Ostküste der USA betroffen waren. Jedoch zeigt diese Störung exemplarisch, wie sehr Privatpersonen und Unternehmen von „der Cloud“, in diesem Falle dem Marktführer AWS abhängig sind. Plötzlich funktionierten Disney+, Netflix und die Geräte im Smart Home nicht mehr.

Doch wir befassen uns hier ja mit der Unternehmens-IT und dort mussten Firmen und Behörden feststellen, dass auch sie abhängig sind, selbst wenn sie glaubten, keine Verträge mit Amazon zu haben. Doch plötzlich liefen Trello oder Slack nicht mehr, eben weil diese Lösungen die Amazon Web Services nutzen.

Apropos Abhängigkeit von „der Cloud“: Meistens ist es eben nicht mehr eine Cloud, die Unternehmen nutzen.Wenn wir die Microsoft Office-Produkte im Einsatz haben, Trello oder Slack nutzen, auf SAP S/4 Hana migrieren oder andere Lösungen von HR bis zu den Lieferketten nutzen, haben wir als Unternehmen automatisch verschiedene Cloud-Anbieter im Einsatz, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wahrgenommen wird. Die Multi-Cloud ist heute meist schon Realität. Davon werden auch Unternehmen alleine aus Kostengründen nicht wegkommen. Einen Weg komplett zurück ins eigene Rechenzentrum ist wohl nicht mehr möglich. Stattdessen wird es eben die hybride Cloud-Welt geben, in der verschiedene Cloud-Anbieter sowie die Private Cloud im eigenen Data Center genutzt werden.

Herausforderungen für die Unternehmens-IT: Multi-Cloud, S/4 Hana, Cybersecurity

Alle beschriebenen Vorfälle zeigen, wie sensibel unsere kritischen IT-Infrastrukturen sind, wie schnell und konsequent wir oft reagieren müssen und wie viel Expertise wir beim Aufbau und vor allem dem laufenden Betrieb und dem Management der eigenen Unternehmens-IT benötigen. Cybersecurity ist vielleicht das Thema für 2022, der Aufbau und das Management einer hybriden Multi-Cloud bleibt neben der Migration auf SAP S/4 Hana, die bei vielen Unternehmen ansteht, auf der Agenda. Unternehmen werden sich darüber Gedanken machen müssen, wie sie in der Cloud-Welt möglichst unabhängig bleiben, Lösungen potentiell von einer Cloud in eine andere verschiebbar machen können. Sie werden sich damit befassen müssen, wie wichtig ihnen Ausfallsicherheit ist und was sie dafür bereit sind zu zahlen. Werden sie wirklich das Geld bereit stellen, um die kritischen Systeme in zwei oder gar drei Availability Zone zu betreiben?

Das alles sind besondere Herausforderungen in Zeiten, in denen IT-Fachleute krampfhaft gesucht werden, vom Sicherheitsexpertinnen und -experten bis zur Fachfrau und dem Fachmann für SAP. Ich wage die Prognose, dass Unternehmen und die Verwaltung externe Kompetenz und Partner ebenso benötigen, wie sie über neue Konzepte nachdenken sollten, um Kompetenz zu bündeln und gemeinsam zu nutzen, beispielsweise im Bereich Cybersecurity. Und die Fragen und Herausforderungen können nicht auf die lange Bank geschoben werden. Das haben die beschriebenen Vorfälle gezeigt.

Bild von Schäferle auf Pixabay

Stefan Pfeiffer
Stefan Pfeiffer

… arbeitet in Communications bei Kyndryl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 – Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die ihn leidenschaftlich bewegen.
Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

Kurz kommentiert: BMW-Deal zeigt neue Möglichkeiten von Kyndryl auf

Kyndryl hat am Montag bekannt gegeben, dass das Unternehmen basierend auf NetApp-Technologie die Enterprise-Storage-Infrastruktur für BMW implementieren und betreiben wird. Die Ankündigung ist unter ganz verschiedenen Aspekten relevant, technologisch und beispielhaft für die neuen Freiheiten von Kyndryl.

Moderne Storage-as-a-Service-Lösung in der Cloud

Managed Storage-as-a-Service ist das zeitgemäße Konzept, um Speichermanagement heutzutage in den Griff zu bekommen, denn laut IDC wächst die weltweite Datenmenge bis zum Jahr 2024 auf 143 ZB an. Ein unvorstellbare Datenmenge. Diese Daten sollten nicht nur sicher gespeichert werden. Eine entsprechende Speicherinfrastruktur in der Cloud, die dann auch noch durch einen erfahrenen Dienstleister betrieben wird, ermöglicht es, das eigene Speichermanagement nach Bedarf nach oben (oder auch nach unten) zu skalieren und vor allem Daten weltweit immer an der Stelle zur Verfügung zu haben, wo sie im Geschäft oder für den Kunden benötigt werden. Eine derartige Lösung ist also zeitgemäß und wird von vielen Unternehmen benötigt.

Freie Wahl der Technologiepartner im Sinne des Kunden

Bei BMW arbeitet Kyndryl in Sachen Enterprise Storage mit NetApp als Partner zusammen. Dies zeigt neue Freiheit, neue Flexibilität in der Auswahl möglicher Partner und Technologien. Kyndryl kann Kunden jetzt die beste technologische Lösung empfehlen und ist keinem Druck ausgesetzt, eigene Software- oder Hardware-Produkte zu „verbauen“. Solche eigenen Produkte hat Kyndryl ganz einfach nicht mehr.

Präferenzen und bestehende Installationen der Kunden unterstützen

Aber man kann auch auf Präferenzen oder bestehende Installationen der Kunden reagieren und die entsprechenden Lösungen und Infrastrukturen sicher und stabil weltweit betreiben, also sich auf die eigenen Stärken im Betrieb fokussieren und diese ausspielen. Beide Szenarien eröffnen Kyndryl höhere Handlungsfreiheit und versprechen einen möglichen breiteren Zugang zu Kunden, wie auch Kyndryl Deutschland-Chef Markus Koerner auf LinkedIn kommentiert.

Enterprise Storage-Lösungen in viel höherem Maße replizieren

Natürlich wird das Unternehmen versuchen, Lösungen zu replizieren, also auch bei anderen Kunden in möglichst ähnlichen Konfigurationen einzusetzen, um so entsprechende Skalierungseffekte für Kyndryl und die Kunden zu erreichen. Es muss nicht immer die hochgradig individualisierte und ganz spezifische Lösung für den individuellen Kunden sein.

All diese Facetten zeigen beispielhaft, wohin die Reise von Kyndryl gehen soll. Lesen Sie dazu auch den Beitrag von Markus Koerner, Präsident von Kyndryl Deutschland.

Stefan Pfeiffer
Stefan Pfeiffer

… arbeitet in Communications bei Kyndryl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 – Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die ihn leidenschaftlich bewegen.
Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

Kyndryl: Der erfolgreiche Beginn eines neuen Kapitels

Kyndryl ist in die Unabhängigkeit gestartet! Und das Ereignis wurde klangvoll untermalt: Kyndryl feierte seine Umwandlung in ein unabhängiges, börsennotiertes Unternehmen mit dem Läuten der Eröffnungsglocke an der New Yorker Börse. Kyndryl startet als der weltweit größte IT-Infrastrukturanbieter und verfolgt einen Ansatz, der die Bereiche Entwicklung, Sicherheit und IT-Betrieb umfassend integriert. Und zu diesem großen Ereignis werfen wir einen Blick in die aktuelle Berichterstattung. Was schreiben die Medien über das neue Unternehmen Kyndryl?

Das vormals integrierte Unternehmen geht mit beeindruckenden Zahlen ins Rennen. Weltweit kann der neue Big Player mit 90.000 Mitarbeitern, gut 19 Milliarden Dollar Jahresumsatz und einem langjährigen Kundennetzwerk aufwarten.

Das Handelsblatt schreibt dazu:

„IBM erfindet sich regelmäßig neu – doch das, was am heutigen Donnerstag ansteht, ist die wohl radikalste Veränderung in der 110-jährigen Unternehmensgeschichte: Vorstandschef Arvind Krishna spaltet den Konzern in zwei eigenständige Einheiten auf und bringt das Geschäft mit IT-Infrastrukturdienstleistungen unter dem kryptischen Namen Kyndryl an die Börse.“

Kyndryl wird seine Kunden mit umfassender Expertise in allen Bereichen von Beratungs- Implementierungs- und Managed Services unterstützen. Und hat ein großes Ökosystem zur Verfügung.

Golem.de  erläutert dies näher:

„So könne Kyndryl ohne IBM ein „viel größeres Ökosystem“ nutzen. Das Unternehmen arbeite beispielsweise mit Softwareherstellern wie VMWare und Netapp sowie den Cloud-Dienstleistern Amazon Web Services (AWS) und Microsoft zusammen, die mit IBM konkurrieren.“

Voller Fokus auf die Kundenzufriedenheit

Ein entscheidender Fokus von Kyndryl soll dabei auf der Kundenzufriedenheit liegen, wie Markus Koerner, Präsident von Kyndryl Deutschland, in einem Interview mit Computerwoche.de sagt:

„IBM ist eine Technologie-Firma, eine Hightech-Firma, wir sind ein People Business, bei uns geht es um die Kundenzufriedenheit.“

Und Marcus Koerner erläutert, warum ein “People Business” so große Vorteile für die Kunden bietet:

“It’s people business – das heißt Vertrauen zählt. Wir sind ein Startup mit 10.000 Jahren Erfahrung in Deutschland, alle meine Mitarbeiter haben im Schnitt 10 Jahre Erfahrung auf dem Buckel. Die Unterschrift unter einem Vertrag ist ja ein Vertrauensbeweis des Kunden uns gegenüber, und wir müssen in den nächsten fünf bis zehn Betriebsjahren beweisen, dass das Vertrauen gerechtfertigt war.”

Koerner ist davon überzeugt, dass das Unternehmen in Zukunft sehr erfolgreich sein wird: Als People Business ist Kyndryl mit seiner umfassenden Expertise Teil der Wertschöpfungskette der Kunden. Weitere entscheidende Erfolgsfaktoren sieht Koerner in zwei wichtigen Alleinstellungsmerkmalen von Kyndryl:

  • Kyndryl ist in 63 Ländern weltweit vertreten. Kaum ein Konkurrent kann so eine Präsenz vorweisen und einen vergleichbaren globalen IT-Standard anbieten. Marcus Koerner sagt:

„Das ist ein elementarer, aber wichtiger Wettbewerbsvorteil, denn häufig ist die IT die größte Barriere, ins Ausland zu gehen: Wie finde ich einen IT-Provider, der mir hilft, die IT in der gleichen Qualität überall nach gleichen Standards zu implementieren und auch zu betreiben? Das stellen wir sicher.“

  • Kyndryl besitzt ein sehr großes Kundennetzwerk. Durch diese Erfahrungen und Insights lassen sich auch mit Hilfe von Predictive Analytics Störungen noch besser vorhersagen lassen. Eine hohe Zahl von Kunden ermöglicht also auch eine höhere Kundenzufriedenheit.

Agiles Unternehmen und People Business

Und auch das Enablement der Mitarbeiter ist bei Kyndryl sehr wichtig: IT-Zoom hat ebenfalls mit Markus Koerner, Deutschland-Chef von Kyndryl, gesprochen. Marcus Koerner sagt im Interview:

„Wir sind ein agiles Unternehmen mit einer flachen Hierarchie. Die Qualität der Services, die wir erbringen, hängt sehr stark vom Mitarbeiter ab, der zum Beispiel für das Monitoring oder das Incident-Management verantwortlich ist. Es kommt immer auf sein Engagement an, auf seine Aufmerksamkeit und sein Know-how – und nicht nur auf die eingesetzten Tools. Und es kommt auf ein funktionierendes Team dahinter an, auf das unsere Expertinnen und Experten bei Bedarf zurückgreifen können.“

Ein weiteres Geheimnis des zukünftigen Erfolges ist somit laut Koerner, dass sich bei Kyndryl „alles um die Mitarbeiter dreht. Wir können nur dann erfolgreich sein, wenn unsere Mitarbeiter sich gut aufgehoben fühlen.“

Kyndryl startet also mit besten Voraussetzungen in die Zukunft.

Warum die Gleichung “Cloud = kostengünstig” nicht immer stimmt 


„Die Cloud“ und insbesondere Cloud Services sind in aller Munde und mittlerweile in den meisten Unternehmen im Einsatz. Zahlreiche CIOs setzen dabei auf Public Cloud, da sie sich neben hoher Flexibilität auch deutliche Kostenersparnisse versprechen. Ist dem aber wirklich so?

Ohne Public-Cloud-Strategie droht die Kostenfalle

Niedrige finanzielle Einstiegshürden und große Flexibilität bei der Nutzung von Ressourcen und Services lassen Public Cloud-Lösungen aus rein finanzieller Sicht zunächst sehr attraktiv erscheinen. Mit zunehmender Nutzung solcher Lösungen, kann sich eine Entscheidung dafür jedoch als Kostenfallen erweisen. Nicht wenige Unternehmen überdenken deshalb bereits ihre Public-Cloud-Strategie, trotz der möglichen Vorteile in Anwendungsentwicklung und -betrieb.  

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Janina Kugel in den Aufsichtsrat von Kyndryl gewählt

Kyndryl, die neue, unabhängige Aktiengesellschaft, die nach der Abspaltung des IBM-Geschäftsbereichs Managed Infrastructure Services entstehen wird, hat am 28. September das erste Board of Directors und die Wahl von Martin Schroeter als Kyndryl Board Chairman bekannt gegeben. In diesem Aufsichtsrat ist auch Janina Kugel vertreten, im deutschen Markt eine bekannte Managerin nicht nur aus ihrer Zeit bei Siemens.

Markus Koerner, designierter Geschäftsführer von Kyndryl Deutschland, kommentiert die Berufung wie folgt:

„Janina Kugel in den Aufsichtsrat von Kyndryl gewählt“ weiterlesen

Laufende Umfrage von E-3 und PAC zur Migration auf S/4 Hana

In Zusammenarbeit mit dem E-3 Magazin führt PAC eine Umfrage zum Status quo der S/4-Hana-Migration in deutschen Unternehmen durch. Das Zwischenergebnis: 56 Prozent der bis jetzt Befragten streben eine On-premises-Ausführung von S/4 als Zielplattform an oder haben sie schon installiert. Immerhin 16 Prozent denken nach Umfrage über die Migration auf eine andere Lösung nach. Aus unserer Sicht erstaunlich, denn SAP Anwender sind in der Regel treue Kunden.

Alle Rechte bei PAC und dem E-3 Magazin

Hier geht es zur noch laufenden Onlineerhebung.

Lünendonk-Studie: Verschobene IT Projekte werden in 2022 nachgeholt

Die neue Lünendonk-Studie 2021 „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland“ ist ab sofort unter www.luenendonk.de erhältlich. Demnach rechnen nahezu alle (98 Prozent) der von Lünendonk befragten IT-Dienstleister mit im Durchschnitte 11,2 Prozent höheren Umsätzen im Jahr 2021. Der digitale Arbeitsplatz sowie der Auf- und Ausbau von digitalen Geschäftsmodellen stehen im Fokus. Investitionsschwerpunkte für 2021 und 2022 sind demnach IT-Modernisierung, Softwareentwicklung, Cloud-Transformation, Cyber Security, Data Analytics sowie Lösungen für Customer Experience Management.

SAP Modernisierung ist dabei ein besonderer Schwerpunkt in Deutschland. Mario Zillmann, Studienautor und Partner der Lünendonk & Hossenfelder GmbH sagt: „2020 sind viele Digitalisierungs- und IT-Projekte verschoben worden, die nun nachgeholt werden müssen. So steht beispielsweise bei SAP-Kunden die Umstellung auf das neue Produkt S/4HANA an.“