Wie man die Komplexität hybrider IT in den Griff bekommt 

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Dies ist der zweite Teil unseres Beitrags zum Thema „Komplexe IT“. Im ersten Teil hatten wir die Komplexität heutiger IT-Infrastrukturen beschrieben und klar gemacht, warum digitale Monokulturen keine Lösung sein sollten. in diesem zweiten Teil beantworten wir die Frage, welcher der bessere Weg ist, um komplexe hybride IT-Umgebungen in den Griff zu bekommen. 

Eine (zu) einfache Antwort auf eine komplexe Herausforderung zu geben, scheint also nicht die beste Strategie zu sein, um für Wachstum in der heutigen, durch einen starken Wettbewerb geprägten Welt zu sorgen. Daher sollten Unternehmen ihre Bandbreite an Ressourcen definieren und für ein geeignetes Management dieser Ressourcen sorgen. Eine solche einzigartige Kombination von Fähigkeiten kann dann zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden. 

Leitfaden in vier Schritten

Wir bei Kyndryl empfehlen Unternehmen, dass sie die Herausforderung, diese Komplexität aktiv zu steuern, annehmen und dann mit dem Aufbau ihres individuellen Sets an Business- und IT-Fähigkeiten beginnen, die Sie von ihren Mitbewerbern abheben. Auf der Grundlage unserer Erfahrungen skizzieren wir einen vierstufigen Ansatz, der die wesentlichen Phasen zur Erreichung eines teilautonomen IT-Betriebsmodells beschreibt:

Leitfaden zur Verwaltung der Komplexität hybrider IT 
  1. In einem ersten Schritt sollten Unternehmen ihre aktuellen und zukünftigen Geschäftsanforderungen definieren, auf Basis von Fähigkeiten und Geschäftsmodelländerungen. Hinzu kommen die aktuellen und in der Zukunft geplanten IT-Fähigkeiten. Dies könnte ein Überdenken der IT-Serviceverteilung oder eine Neudefinition der IT-bezogenen Funktionen und Rollen beinhalten. 
  1. Zweitens sollten Sie die aktuellen und künftigen Geschäftsanforderungen und damit zusammenhängenden IT-Fähigkeiten aufeinander abstimmen. Dafür eignet sich die Erstellung einer topologischen Karte, durch die Lücken zwischen den Geschäftsanforderungen und den IT-/Technologiediensten schnell erkennbar werden. Ein solcher Ansatz bietet Ihnen eine solide Grundlage für weitere Analysen, Was-wäre-wenn-Simulationen und letztendlich auch Investitionsentscheidungen. 
  1. Nachdem Unternehmen die Topologie ihres Geschäftsmodells und der unterstützenden IT-Services kennen, besteht der dritte Schritt darin, die am besten geeignete Technologie den verschiedenen Geschäftsanforderungen zuzuordnen. Welches Sourcing-Modell für das Unternehmen am besten geeignet ist, kann von einer Vielzahl von Faktoren abhängen, z. B. von den Kosten oder dem Reifegrad des jeweiligen Services, dem Bereitstellungsort, der Erreichbarkeit oder der Zuverlässigkeit. 
  1. Der letzte Schritt besteht darin, die Topologie und die damit verbundenen Auswahlfaktoren in ein Entscheidungsmodell zu übertragen, welches auf künstlicher Intelligenz basiert. Dieses Modell kann kontinuierlich das am besten geeignete Betriebsmodell oder Variationen davon ermitteln. Der Ansatz ermöglicht es Unternehmen, je nach gewähltem Modell Veränderungen innerhalb der eigenen Organisation sowie der Branche insgesamt zu berücksichtigen. Zu Beginn bei der Einrichtung sollte vermieden werden, „die Welt zu modellieren“. Vielmehr ist der agile Ansatz ist für diese Art der Modellerstellung viel besser geeignet. 

Die Fähigkeit, eine komplexe IT-Landschaft zu orchestrieren und halb-autonom zu verwalten, kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen sein. Für ein Gespräch und weitere Informationen zu den Erfolgsfaktoren in einer Hybrid-IT-Welt stehen wir zur Verfügung. Bitte einfach melden via LinkedIn, siehe unten.

Andreas Gräf
Andreas Gräf

Andreas Gräf führt eines der Strategy & Transformation Teams, bestehend aus Consultants, Architekten und Site Reliability Engineers  der Kyndryl Deutschland. Er ist selbst seit über 20 Jahren kontinuierlich als Berater in Kundensituationen eingebunden und kennt viele der aktuellen Herausforderungen, die die Themenfelder Digitalisierung, sowie der widerstandsfähige Betrieb softwarekontrollierter Infrastrukturen mit sich bringen. Durch die tägliche enge Zusammenarbeit in Beratungsprojekten, weiß er aber um passende methodenbasierte Lösungswege, aktuelle Entwicklungen und verfügt über umfangreiche Erfahrungswerte, die sich dann, unter anderem in, Beiträgen in diesem Forum widerspiegeln.  

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Dominik Bredel

Dominik Bredel ist Management Consultant bei Kyndryl Deutschland. Er konzentriert sich auf die Kombination von Informationstechnologie und Beratungsexpertise, um bewährte End-to-End-Lösungen für Kunden in der Ära von Hybrid- und Multi-Cloud zu entwickeln. Bei Projekten mit Kunden konzentriert sich Dominik auf die Definition und Implementierung ganzheitlicher Managementsysteme, die es Unternehmen ermöglichen, ihr angestrebtes IT-Betriebsmodell umzusetzen.

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